Die Slides der Lektion 11 stehen zum Download bereit.
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Sonntag, 4. Dezember 2011
Korrekturen
Lektion 8, S.44: "Anzahl der anderen Gruppe ist irrelevant"
Diese Aussage stimmt für dieses Beispiel nicht. Die Grösse der anderen Gruppe ist nur dann (praktisch) irrelevant, sobald es eine "genügende" Anzahl "anderer" Personen gibt, also für grosse Sample Sizes. Wenn es kleine Samples sind (wie in diesem Beispiel), stimmt das nicht.
Der Fehler hat sich eingeschlichen, weil in einer früheren Version nach dem Beispiel mit dem kleinen Sample Size ein weiteres Beispiel mit grossen Sample Sizes vorgestellt wurde. Aus Platzgründen habe ich dieses gestrichen, aber dessen Schlussfolgerungen fälschlicherweise beibehalten.
Lektion 9, S.22: Weshalb sind bei Abweichung sowohl v_p als auch v_r in der Formel?
Die Beschreibung auf den Folien davor ist nicht präzise genug. v_p und v_r repräsentieren die Nutzen, welche ein Typ Theta mit Humankapitalinvestition h durch Arbeit innerhalb der armen oder reichen Community zieht, und hat nichts mit dem Gruppennutzen zu tun - dieser ist mit Alpha angegeben.
Bei Ausschluss bleibt also immer noch der Nutzen v_p (wenn die Person in der Armen Community trotz Ausstossen verbleibt und arbeitet), aber der Gruppennutzen Alpha ist weg. Die Idee hinter v_p und v_r ist, dass man im Hinblick auf (gleich hohes) Humankapital in der reichen Community besser fährt, weil dort bessere Möglichkeiten und Infrastrukturen vorhanden sind.
Lektion 6, S.33:
Streichen Sie diese Folie. Die Grafik stimmt mit der Erklärung nicht überein, es handelt sich um einen Copy-Paste-Fehler (gleiche Grafik auf S.35).
Diese Aussage stimmt für dieses Beispiel nicht. Die Grösse der anderen Gruppe ist nur dann (praktisch) irrelevant, sobald es eine "genügende" Anzahl "anderer" Personen gibt, also für grosse Sample Sizes. Wenn es kleine Samples sind (wie in diesem Beispiel), stimmt das nicht.
Der Fehler hat sich eingeschlichen, weil in einer früheren Version nach dem Beispiel mit dem kleinen Sample Size ein weiteres Beispiel mit grossen Sample Sizes vorgestellt wurde. Aus Platzgründen habe ich dieses gestrichen, aber dessen Schlussfolgerungen fälschlicherweise beibehalten.
Lektion 9, S.22: Weshalb sind bei Abweichung sowohl v_p als auch v_r in der Formel?
Die Beschreibung auf den Folien davor ist nicht präzise genug. v_p und v_r repräsentieren die Nutzen, welche ein Typ Theta mit Humankapitalinvestition h durch Arbeit innerhalb der armen oder reichen Community zieht, und hat nichts mit dem Gruppennutzen zu tun - dieser ist mit Alpha angegeben.
Bei Ausschluss bleibt also immer noch der Nutzen v_p (wenn die Person in der Armen Community trotz Ausstossen verbleibt und arbeitet), aber der Gruppennutzen Alpha ist weg. Die Idee hinter v_p und v_r ist, dass man im Hinblick auf (gleich hohes) Humankapital in der reichen Community besser fährt, weil dort bessere Möglichkeiten und Infrastrukturen vorhanden sind.
Lektion 6, S.33:
Streichen Sie diese Folie. Die Grafik stimmt mit der Erklärung nicht überein, es handelt sich um einen Copy-Paste-Fehler (gleiche Grafik auf S.35).
Mittwoch, 30. November 2011
Lektion 10: Segregation
Die Slides zur Lektion 10 stehen zum Download bereit.
In der nächsten und letzten Lektion findet in der zweiten Stunde ein Repetitorium statt. Bitte schicken Sie mir allfällige Fragen oder Besprechungswünsche bis nächsten Dienstag per E-mail, damit ich Schwerpunkte setzen kann.
In der nächsten und letzten Lektion findet in der zweiten Stunde ein Repetitorium statt. Bitte schicken Sie mir allfällige Fragen oder Besprechungswünsche bis nächsten Dienstag per E-mail, damit ich Schwerpunkte setzen kann.
Mittwoch, 23. November 2011
Exkurs: Gleichheit und Gerechtigkeit
Am 25.November ist Dies Academicus. Die Vorlesung fällt dementsprechend aus. Beschäftigen Sie sich bis zur nächsten Lektion mit dem Exkurs zu Gleichheit und Gerechtigkeit: Folien
Passend zum Thema und sehr aktuell ist dieser Artikel zu geschlechtlicher Diskriminierung und Versicherungen.
Die Literatur zum Thema "Segregation" der nächsten Lektion finden Sie hier direkt verlinkt:
Paper 1
Paper 2
Passend zum Thema und sehr aktuell ist dieser Artikel zu geschlechtlicher Diskriminierung und Versicherungen.
Die Literatur zum Thema "Segregation" der nächsten Lektion finden Sie hier direkt verlinkt:
Paper 1
Paper 2
Donnerstag, 17. November 2011
Montag, 14. November 2011
Nachtrag Lektion 8 und Korrekturen
In der Lektion kam eine Frage zu der Studie zu Taxifahrten und Trinkgeldern auf, die auf Seite 12 der Folien zur Lektion 8 erwähnt wird. Hier finden Sie detailliertere Informationen:
http://www.freakonomics.com/2008/03/20/the-racial-tipping-point/
Die direkte Antwort auf die Frage in der Lektion lautet:
"African-American passengers also seemed to participate in the racial discrimination against African-American drivers. While African-American passengers generally tipped less, on average they also tipped black drivers approximately one-third less than they tipped white drivers."
Korrekturen:
http://www.freakonomics.com/2008/03/20/the-racial-tipping-point/
Die direkte Antwort auf die Frage in der Lektion lautet:
"African-American passengers also seemed to participate in the racial discrimination against African-American drivers. While African-American passengers generally tipped less, on average they also tipped black drivers approximately one-third less than they tipped white drivers."
Korrekturen:
- Folien zu Lektion 8, Seite 26: (45*0+45*1)/45 ergibt natürlich nicht 0.5. Es sollte heissen: (45*0+45*1)/90=0.5
- Folien zu Lektion 5: Auf Seite 33 "b" mit "w" ersetzen.
Donnerstag, 10. November 2011
Mittwoch, 2. November 2011
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Montag, 24. Oktober 2011
Nachtrag Lektion 5
Seite 15: Die Zeilen (1), (2) und (1+2) sind ungenügend erklärt. Lediglich Zeile (1) ist für uns relevant und beschreibt das "net measure" (siehe auch Seite 8). Weiteren Informationen finden sich hier.
In der Lektion kam die Frage auf, ob schwarze Autoverkäufer von der mutwilligen Diskriminierung ihrer weissen Kollegen profitieren können, indem sie schwarzen Käufern ebenfalls tiefere Nachlässe gewähren als weissen Käufern. Nicht aufgrund mutwilliger Präferenzen, sondern aus profitmaximierendem Verhalten.
Das kommt auf die Wettbewerbssituation an. Erinnern Sie sich an Beckers Modell: Wenn es eine Firma gibt, die keine Diskriminierungspräferenzen hegt, so kann sie - je nach Produktionstechnologie - die anderen Firmen teilweise oder sogar ganz verdrängen. Wenn die schwarzen Verkäufer untereinander im Wettbewerb stehen, so können sie sich gegenseitig Käufer abjagen, indem sie ihnen bessere Konditionen bieten und dadurch die tieferen Nachlässe verschwinden.
Sollte also perfekter Wettbewerb herrschen, so ist ein Ausnutzen der mutwilligen Diskriminierung der weissen Verkäufer nicht möglich. Sollten aber Friktionen im Markt herrschen, so ist es gut möglich, dass ein gewisser Vorteil entsteht. In der Tat wird auf Seite 27 mit solchen Friktionen argumentiert. Andererseits müsste dann konsequenterweise folgen, dass schwarze Käufer nur zu schwarzen Verkäufern gehen, was wir empirisch nicht beobachten.
In der Lektion kam die Frage auf, ob schwarze Autoverkäufer von der mutwilligen Diskriminierung ihrer weissen Kollegen profitieren können, indem sie schwarzen Käufern ebenfalls tiefere Nachlässe gewähren als weissen Käufern. Nicht aufgrund mutwilliger Präferenzen, sondern aus profitmaximierendem Verhalten.
Das kommt auf die Wettbewerbssituation an. Erinnern Sie sich an Beckers Modell: Wenn es eine Firma gibt, die keine Diskriminierungspräferenzen hegt, so kann sie - je nach Produktionstechnologie - die anderen Firmen teilweise oder sogar ganz verdrängen. Wenn die schwarzen Verkäufer untereinander im Wettbewerb stehen, so können sie sich gegenseitig Käufer abjagen, indem sie ihnen bessere Konditionen bieten und dadurch die tieferen Nachlässe verschwinden.
Sollte also perfekter Wettbewerb herrschen, so ist ein Ausnutzen der mutwilligen Diskriminierung der weissen Verkäufer nicht möglich. Sollten aber Friktionen im Markt herrschen, so ist es gut möglich, dass ein gewisser Vorteil entsteht. In der Tat wird auf Seite 27 mit solchen Friktionen argumentiert. Andererseits müsste dann konsequenterweise folgen, dass schwarze Käufer nur zu schwarzen Verkäufern gehen, was wir empirisch nicht beobachten.
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Montag, 10. Oktober 2011
Kleinere Korrekturen zu Lektion 3
S.7: letzter Punkt: "Vorerst Investition in Ausbildung nicht möglich"
S.8: Bezeichnung der pdf lautet f(q)
S.16: Bezeichnungen der pdfs lauten f(b) und f(w), nicht b und w
S.18 ff: Bezeichnung der Y-Achse in allen Grafiken von Aigner und Cain sollte korrekterweise E(q ¦ y) lautet, nicht q
S.21: "Andererseits kann man mittels eines schlechten Testscores mit höherer Wahrscheinlichkeit darauf schliessen, dass..."
S.32: w(y) bezeichnet den Lohn in Abhängigkeit vom Ausbildungsstand
S.8: Bezeichnung der pdf lautet f(q)
S.16: Bezeichnungen der pdfs lauten f(b) und f(w), nicht b und w
S.18 ff: Bezeichnung der Y-Achse in allen Grafiken von Aigner und Cain sollte korrekterweise E(q ¦ y) lautet, nicht q
S.21: "Andererseits kann man mittels eines schlechten Testscores mit höherer Wahrscheinlichkeit darauf schliessen, dass..."
S.32: w(y) bezeichnet den Lohn in Abhängigkeit vom Ausbildungsstand
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Nachtrag zur Lektion Taste-Based Discrimination
1) Die Grafik auf S.16 gab Anlass zur Verwirrung. Sie ist korrekt und muss folgendermassen interpretiert werden. XX ist die Produktionsisoquante und stellt die Inputbündel dar, welche in Kombination genau den Output X ermöglichen. Die Firma produziert optimal in Punkt P.
Wenn nun ausgehend von der Isokostenlinie CC gegen B diskriminiert wird, so fällt die Nachfrage nach B und jene nach W steigt. Die neue Isokostenlinie ist DD, das neue Optimum ist in P'.
Die Firma hat neu höhere Kosten, um X zu produzieren, denn ein Pivot um P' zeigt, dass wir uns im Vergleich zur Ausgangsbasis auf einer "teureren" Isokostenlinie befinden (C'C' anstatt CC).
Oder ganz einfach: Wenn der Preis eines Inputs steigt, habe ich höhere Kosten, um den gleichen Output zu produzieren. Grafisch ist die Analyse deshalb interessant, weil intuitiv gezeigt werden kann, wie die Dynamiken mit der Substitutionselastizität der Inputs zusammenhängen. Wie sieht XX aus, wenn die Inputs die Inputs leichter ausgetauscht werden können? Wie sieht die Verschiebung von P auf P' jetzt aus? Weshalb?
2) Auf Seite 25 wurde der untere Text abgeschnitten: "Aus dem gleichen Grund stellen sie mehr schwarze Arbeiter an und expandieren, so dass pi_b steigt und der MDC fällt. Gleichzeitig steigen aber auch ihre Kosten aufgrund der Produktionsfunktion, deshalb expandieren sie nur so stark, bis die gestiegenen Produktionskosten den Vorteil der tieferen Kosten durch d aufheben."
3) Folie 20 und 25/26: Im Gleichgewicht ergbit sich ein MDC von d_dach. In der Vorlesung kam mehrmals die Frage auf, weshalb Firmen, deren d in der pdf links von d_dach ist, einen Marktvorteil haben.
Im Markt herrscht stets die Bedingung pi_w = pi_b + d_dach, denn dann ist die marginale Firma indifferent zwischen W und B (inklusive Diskriminierungskoeffizient). Firmen rechts von d_dach stellen nur W ein, denn für sie gilt pi_w < pi_b + d. Firmen links von d stellen nur B ein, denn für sie gilt pi_w > pi_b + d.
Es gibt einen Marktlohn für W und B und es herrscht ein gegebener Marktpreis p. Firmen mit tieferem d haben dadurch einen Vorteil, denn sie bekommen p und müssen bloss pi_b und ihr tiefes d "bezahlen". Firmen mit höherem d leiden entsprechend etwas mehr, machen aber immer noch Profit. Und Firmen, die nur W angestellt haben, leiden genauso stark wie die Firma mit d_dach, die gerade noch B anstellt (denn pi_w = pi_b + d_dach).
Im Gleichgewicht können Firmen mit tiefem d ihr Produkt zu einem kleineren p verkaufen und haben immer noch einen positiven Nutzen. Damit können die anderen Firmen nicht mithalten, denn p ist schon so tief, dass die Firmen, die nur W anstellen, gerade keinen ökonomischen Profit machen. Wie sich d_dach nun aufgrund der Konkurrenz entwickelt, hängt von der Technologie der Produktionsfunktion ab.
Wenn nun ausgehend von der Isokostenlinie CC gegen B diskriminiert wird, so fällt die Nachfrage nach B und jene nach W steigt. Die neue Isokostenlinie ist DD, das neue Optimum ist in P'.
Die Firma hat neu höhere Kosten, um X zu produzieren, denn ein Pivot um P' zeigt, dass wir uns im Vergleich zur Ausgangsbasis auf einer "teureren" Isokostenlinie befinden (C'C' anstatt CC).
Oder ganz einfach: Wenn der Preis eines Inputs steigt, habe ich höhere Kosten, um den gleichen Output zu produzieren. Grafisch ist die Analyse deshalb interessant, weil intuitiv gezeigt werden kann, wie die Dynamiken mit der Substitutionselastizität der Inputs zusammenhängen. Wie sieht XX aus, wenn die Inputs die Inputs leichter ausgetauscht werden können? Wie sieht die Verschiebung von P auf P' jetzt aus? Weshalb?
2) Auf Seite 25 wurde der untere Text abgeschnitten: "Aus dem gleichen Grund stellen sie mehr schwarze Arbeiter an und expandieren, so dass pi_b steigt und der MDC fällt. Gleichzeitig steigen aber auch ihre Kosten aufgrund der Produktionsfunktion, deshalb expandieren sie nur so stark, bis die gestiegenen Produktionskosten den Vorteil der tieferen Kosten durch d aufheben."
3) Folie 20 und 25/26: Im Gleichgewicht ergbit sich ein MDC von d_dach. In der Vorlesung kam mehrmals die Frage auf, weshalb Firmen, deren d in der pdf links von d_dach ist, einen Marktvorteil haben.
Im Markt herrscht stets die Bedingung pi_w = pi_b + d_dach, denn dann ist die marginale Firma indifferent zwischen W und B (inklusive Diskriminierungskoeffizient). Firmen rechts von d_dach stellen nur W ein, denn für sie gilt pi_w < pi_b + d. Firmen links von d stellen nur B ein, denn für sie gilt pi_w > pi_b + d.
Es gibt einen Marktlohn für W und B und es herrscht ein gegebener Marktpreis p. Firmen mit tieferem d haben dadurch einen Vorteil, denn sie bekommen p und müssen bloss pi_b und ihr tiefes d "bezahlen". Firmen mit höherem d leiden entsprechend etwas mehr, machen aber immer noch Profit. Und Firmen, die nur W angestellt haben, leiden genauso stark wie die Firma mit d_dach, die gerade noch B anstellt (denn pi_w = pi_b + d_dach).
Im Gleichgewicht können Firmen mit tiefem d ihr Produkt zu einem kleineren p verkaufen und haben immer noch einen positiven Nutzen. Damit können die anderen Firmen nicht mithalten, denn p ist schon so tief, dass die Firmen, die nur W anstellen, gerade keinen ökonomischen Profit machen. Wie sich d_dach nun aufgrund der Konkurrenz entwickelt, hängt von der Technologie der Produktionsfunktion ab.
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