Unterschiede in Outcomes können von böswilliger Diskriminierung oder von nicht voll ausgeschöpfter effizienter Informationsverarbeitung stammen. Fehlende statistische Diskriminierung fällt in die zweite Kategorie, so dass man deshalb nicht differenzierien kann, welches der Grund für die Unterschiede ist.
1)Überlebenschancen von B mit transplantierter Niere ist tiefer als für W. Vorher (s.25/26) hat man das Antigen-Matching dafür verantwortlich gemacht & Fairness halber B trotzdem unpassende Nieren gegeben (weil sie nichts dafür haben, dass sie überproportional betroffen sind...) (27) Nun hat Ayres herausgefunden, dass das Antigen-Kriterium eine sekundäre Rolle für eine höhere Überlebenschance spielt. Und nun endlich zum Punkt wo ich mir nicht sicher bin: hat man jetzt strengere Kriterien für B aufgestellt, um es fairer für W zu machen?
2)zum vierten Punkt: es wäre effizienter, wenn man "nur" W Nieren gibt aber der Fairness halber entscheidet man nicht so extrem, was zu divergierenden Outcomes führt?
1) Ayres hat herausgefunden, dass *gewisse* Antigen-Matchings irrelevant sind. Nur diese wurden nachträglich aufgrund der Studienergebnisse aus dem notwendigen Katalog gestrichen. Umgekehrt: Man hat für B tiefere Kriterien angewendet, damit es trotz den noch weiterhin bestehenden schlechteren Antigen-Matchings für sie einigermassen möglich wird, eine Niere zu bekommen. Die schlechtere Überlebenschance ist darauf zurückzuführen.
2) Richtig, das wäre effizient. Oder wenn es die Anzahl Nieren erlaubt: Allen W eine Niere geben, und die restlichen den besten B geben. Und wiederum richtig: Aufgrund dessen gibt es die divergierenden Outcomes.
wieso sind outcome tests, wenn nicht statistisch diskriminiert wird, nicht aussagekräftig?
AntwortenLöschenUnterschiede in Outcomes können von böswilliger Diskriminierung oder von nicht voll ausgeschöpfter effizienter Informationsverarbeitung stammen. Fehlende statistische Diskriminierung fällt in die zweite Kategorie, so dass man deshalb nicht differenzierien kann, welches der Grund für die Unterschiede ist.
AntwortenLöschens.27
AntwortenLöschen1)Überlebenschancen von B mit transplantierter Niere ist tiefer als für W.
Vorher (s.25/26) hat man das Antigen-Matching dafür verantwortlich gemacht & Fairness halber B trotzdem unpassende Nieren gegeben (weil sie nichts dafür haben, dass sie überproportional betroffen sind...)
(27) Nun hat Ayres herausgefunden, dass das Antigen-Kriterium eine sekundäre Rolle für eine höhere Überlebenschance spielt.
Und nun endlich zum Punkt wo ich mir nicht sicher bin: hat man jetzt strengere Kriterien für B aufgestellt, um es fairer für W zu machen?
2)zum vierten Punkt: es wäre effizienter, wenn man "nur" W Nieren gibt aber der Fairness halber entscheidet man nicht so extrem, was zu divergierenden Outcomes führt?
1) Ayres hat herausgefunden, dass *gewisse* Antigen-Matchings irrelevant sind. Nur diese wurden nachträglich aufgrund der Studienergebnisse aus dem notwendigen Katalog gestrichen. Umgekehrt: Man hat für B tiefere Kriterien angewendet, damit es trotz den noch weiterhin bestehenden schlechteren Antigen-Matchings für sie einigermassen möglich wird, eine Niere zu bekommen. Die schlechtere Überlebenschance ist darauf zurückzuführen.
Löschen2) Richtig, das wäre effizient. Oder wenn es die Anzahl Nieren erlaubt: Allen W eine Niere geben, und die restlichen den besten B geben. Und wiederum richtig: Aufgrund dessen gibt es die divergierenden Outcomes.
S.34
AntwortenLöschenhier: Outcome Tests zeigt bad-taste discrimination (POSITIVE) an, in einem Fall wo es eigentlich nicht um bad-taste discr. (FALSE) handelt?
Richtig, Outcome Tests können "false positives" (aber auch false negatives) aufweisen.
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